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Reiseinformationen Thailand Khao Lak

Elefanten - Elefant und Mensch

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Der Mahout

Die Person, die den Elefanten kontrolliert
Der Mahout kontrolliert den Elefanten durch Sprachkommandos – Druckpunkte und deren Berührung mit dem Haken. Ein trainierter Elefant kann auf 30 verschiedene Kommandos reagieren.

Reflex action caused by pressure from Mahout /Number on diagram, location of nerves
Elephant will move trunk 1, 2
Elephant become exited 3, 4, 5, 39, 40, 41, 42
Elephant will come under Mahout control 6, 11, 12, 14, 18, 21, 30, 35
Pressure will annoy the elephant 13, 25, 60, 61, 63
The Elephant will knee 16, 58, 69, 70, 71
The Elephant will reverse 17
Pressure her will halt the elephant 66, 67, 68
Elephant will walk forwards 31, 32, 33, 43, 44, 45, 47, 72, 73, 74
Elephant will stay still 50
Elephant will run 52
Elephant will turn 53, 54, 55, 59, 62
Elephant will allow the mahout to mount 19, 23, 27, 34, 38, 49, 75, 76, 77, 83, 84, 85
Elephant will move hind legs back & forth 79, 80, 81, 82


Elephant Reflexes



Die Mahouts als lebendes Erbe

Die Kenntnisse der Mahouts sind überaus wichtig, weil ohne gut ausgebildete Mahouts die domestizierten Elefanten nicht artgerecht versorgt werden können und Probleme mit Wildelefanten nicht erkannt und gelöst werden können. Jedoch in de...

Die Kenntnisse der Mahouts sind überaus wichtig, weil ohne gut ausgebildete Mahouts die domestizierten Elefanten nicht artgerecht versorgt werden können und Probleme mit Wildelefanten nicht erkannt und gelöst werden können. Jedoch in dem Maße, indem die Wälder von der Zivilisation verdrängt werden, wird auch der Mahout von den „Segnungen“ des modernen „Lifstyle“ bedroht. Vor der Modernisierung und Zivilisierung wurde der Elefant als nützliches Lebewesen hoch geschätzt und seine religiöse Bedeutung respektiert. Der Elefant war die größte Ressource physischer Kraft und spielte eine Schlüsselrolle im Transportwesen sowie in der Land‐ und Forstwirtschaft. Nicht nur, dass leistungsfähige Maschinen den Elefanten ersetzt haben, werden heute die Menschen, die früher auf den Elefanten angewiesen waren, besser bezahlt für einen geringeren Arbeitsaufwand, bei dem sie sich nicht einmal die Hände beschmutzen. Im Vergleich dazu wird die Arbeit des Mahout als rückständig, schmutzig und wenig lukrativ angesehen

Trotz des enormen Geschicks, das der Beruf des Mahouts erfordert, wird dieser verachtet und der Elefanten‐Haken wird an die Wand gehängt und gegen den Glanz eines glitzernden air‐conditioned Truck eingetauscht. Normalerweise sitzt der Mahout im Nacken des Elefanten, von wo aus er mit seinen Knien gegen hinter den Ohren befindliche Nervenzentren drücken kann, um so dem Elefanten Signale und Befehle zu geben, deren Bedeutung und Beantwortung dieser vorher erlernt hat.

Die Feinkontrolle wird dabei vom Elefantenhaken übernommen. Dies ist ein auf einen Holzgriff montierter einfacher Metallhaken, der bedrohlich aussieht, jedoch mehr die Aufgabe eines sanften Führungsinstruments hat, als eines Polizeiknüppels. So wird er dazu benutzt, bestimmte Punkte mit Genauigkeit und Gefühl zu berühren. Auch die Bedeutung dieser „Kontrollpunkte“ muß der Elefant erlernen, doch ein erfahrener Mahout weiß, welche der 15 bis 90 Reflexpunkte, er wie stimulieren muß, um den Elefanten zu einer angeborenen Reflexbeantwortung zu bewegen. Der Elefantenhaken ermöglicht das Erreichen solcher Reflexpunkte besonders dann, wenn sich diese auf dem Kopf des Elefanten befinden.




Wilderei

Eine wesentliche Bedrohung für den Asiatischen Elefanten stellt die Wilderei dar. In der Tat haben viele Populationen zu wenige Männchen, da diese wegen ihres Elfenbeins gejagt werden. Dies führt zu einem Mißverhältnis der Zahlenrelati...

Eine wesentliche Bedrohung für den Asiatischen Elefanten stellt die Wilderei dar. In der Tat haben viele Populationen zu wenige Männchen, da diese wegen ihres Elfenbeins gejagt werden. Dies führt zu einem Mißverhältnis der Zahlenrelation der Geschlechter. Allerdings werden beide Geschlechter mittlerweile wgen ihres Fleisches und in zunehmender Zahl wegen ihrer Zähne getötet.
Die Nachfrage nach Elfenbein, sowol vom Asiatischen als auch vom Afrikanischen Elefanten ist riesig. Über Jahrhunderte wurde Elfenbein von asiatischen Künstlern geschätzt, die es zu wundervoll künstlerischen Schnitzereien verarbeiteten.
Ein 1997 veröffentlichter Bericht zeigte, daß sieben Jahre nach dem international vereinbarten Handelsstopp für Elfenbein die illegalen Elfenbein‐Märkte in Fernost, allen voran in S‐Korea und Taiwan, blühen.
Nur die Männchen des Asiatischen Elefanten besitzen das wertvolle Elfenbein. Das hat dazu geführt, daß eine selektive Wilderei auf Männchen mit Stoßzähnen den ganzen Kontinent überzogen hat.
Einige Männchen des Asiatischen Elefanten besitzen keine Stoßzähne. Sie werden als „Sidor“‐Bullen bezeichnet. Der Prozentsatz solcher Sidor‐Bullen variiert in den einzelnen Populationen von 10 bis über 90 %. In solchen Populationen, in denen männliche Stoßzahnträger 90 % oder mehr ausmachten (S‐Indien, NW‐Indien), hat die Wilderei dazu geführt, daß in diesen Populationen keine im fortpflanzungsfähigen Alter befindlichen Männchen mehr existieren.
Dieses selektive Abschlachten der Männchen bewirkt also, daß viele Weibchen überhaupt nicht mehr befruchtet werden. Ein Beispiel aus Dem Periyar‐Reservat (Kerala, S‐Indien) belegt dies in erschreckender Weise. Auf 120 weibliche Tiere kommt nur noch ein einziges Männchen!
In Kambodscha werden durch diese Jagd mittlerweile nur noch stoßzahnlose Männchen beobachtet bzw. in Kamerafallen fotografiert.