Holiday Service Khaolak Logo
Holiday Service
Khao Lak
Reiseinformationen Thailand Khao Lak

Khaolak Privattouren Logo  Sie möchten Ausflüge/Transfers direkt buchen ?
 Bitte klicken Sie hier...
Holiday Service Khaolak Logo  Sie sind an privaten Touren interessiert ?
 Bitte klicken Sie hier...

Elefanten - Körper des Elefanten

Share this page on facebook
Share this page on twitter
Share this page on Google+
Share this page on LinkedIn

Der Elefant und sein Körper

Die Ohren
Elefanten haben die größten Ohren aller Landsäugetiere und behalten diese in ständiger Bewegung. Da die Ohren mit besonders großen Blutgefäßen durchzogen und stark durchblutet sind, wird das Blut durch die permanente Fächelbewegung abgekühlt. Dies ist ein äußerst wichtiger Mechanismus, da Elefanten praktisch nicht schwitzen und so ihre Körpertemperatur regulieren können. Fällt die Umgebungstemperatur z.B. während bestimmter Jahreszeiten, so läßt die Ohrbewegung keineswegs nach, was ein Zeichen dafür ist, daß es sich um eine Reflexbewegung handelt, vergleichbar mit dem permanenten Lidschlag des Auges.

Die großen Ohren helfen auch, Schallwellen besser aufzufangen. Also je größer die Ohren, desto besser das Hörvermögen. Ein Faktor, der für die Kommunikation des Elefanten von höchster Bedeutung ist. Besonders ins Gewicht fällt dieser Faktor für den Asiatischen Elefanten, dessen primärer Lebensraum der Wald ist, in dem die Sicht auf maximal 10 Fuß, ca. 3 m, begrenzt ist. Aus diesem Grund ist gerade die akustische Kommunikation wichtig um innerhalb der Familie, aber auch mit fremden Herden Kontakt zu halten. Entsprechend der unterschiedlichen Lebensräume des Asiatischen und des Afrikanischen Elefanten, sind auch die Ohren von unterschiedlicher Größe und Form. Der Asiatische Elefant ist ein Waldtier, dessen Ohren kleiner sind als die des Savanne bewohnenden Afrikanischen Elefanten, der wegen der Offenheit des Geländes höheren Temperaturen ausgestzt ist als der Asiatische Elefant und daher einen wesentlich höheren Bedarf an Kühlung besitzt. Für den Asiatischen Elefanten hingegen wären zu große Ohren eher hinderlich bei der Fortbewegung im dichten Wald, wo die Gefahr besteht, damit an allen möglichen dornigen Pflanzen hängen zu bleiben.

Der Schwanz
Der Schwanz des Elefanten endet in einer Quaste derber Borsten. Diese Quastenborsten werden bisweilen benutzt, um Ringe daraus zu flechten. Normalerweise wird der Schwanz vom Elefanten benutzt, um Insekten damit zu verscheuchen. Jeder, der einmal hinter einem Elefanten hergegangen ist und von dem Schwanz getroffen wurde, kann bestätigen, dass derartige Schwanzschläge sehr kraftvoll sind.
Bisweilen kommt es vor, dass das untere Schwanzende verletzt wird oder gar verloren geht. Ein Elefant mit einem derartig verstümmelten Schwanz ist weniger wertvoll als ein unversehrter. Der Schwanz ist sehr empfindlich und es ist nicht ratsam, daran zu ziehen.

Die Schwangerschaft
Die Tragezeit der Elefanten beträgt ungefähr 22 Monate und das Geburtsgewicht eines Babys liegt bei 90 kg (220 lb.). Es hat eine Schulterhöhe von 0,90 m (3 ft). Es ist nicht leicht zu erkennen ob eine Kuh schwanger ist, denn das Baby verschwindet trotz seiner Größe nahezu spurlos im Körper seiner etwa 3 tonnen schweren Mutter. Wegen der relativ langen Tragezeit bedarf es einer scharfen Beobachtung, um feststellen zu können ob eine Kuh schwanger ist. Oft sieht man es erst an den anschwellenden Brüsten der Kuh und ihrer Verweigerungshaltung gegenüber Arbeiten, dass eine Geburt bevorsteht.
Die Geburt dauert etwa 2 Stunden und das Neugeborene wird zunächst für 1 – 2 Stunden ruhig auf einer Seite liegen bleiben. Dann beginnt das Baby allmählich seine Ohren, den Schwanz, den Rüssel und die Beine zu bewegen und steht schließlich auf und wagt erste Schritte. Das junge Kalb ist gerade so groß, daß es unter dem Körper der Mutter stehen kann, wo es auch die meiste Zeit schlafend zubringt.

Die Füße
Trotz seiner Masse bewegt sich der Elefant nahezu lautlos und mit einer bemerkenswerten Anmut. Jeder Fuß wird mit äußerster Präzision gesetzt. Die Hinterfüße werden beim Gehen in die Stapfen der Vorderfüße gesetzt. Da sie nicht unter sich sehen können, macht diese Art des Gehens es dem Elefanten einfacher sich sicher fortzubewegen. Zwischen der Haut und den Knochen des Elefantenfußes befindet sich ein federndes Gewebepolster, vergleichbar dem Absatz eines Schuhes. Nur die Zehenknochen berühren den Boden, da die übrigen Knochen von diesem „Absatz“ getragen werden.
Wenn der Elefant geht, setzt er zunächst dieses Fersenpolster auf und dann erst sehr vorsichtig den Rest des Fußes. Dieses Gewebepolster ist weit mehr als nur ein Stoßdämpfer, da es sich beim Gehen auseinanderdrückt und so verhindert, daß der Fuß, der immerhin einiges Gewicht zu tagen hat, im Boden steckenbleibt. Wenn der Boden schlammig und tiefgründig ist, sinkt der Fuß nicht zu tief ein und da sich das Polster bei Reduzierung des Gewichtes wieder zusammenzieht, kann der Elefant problemlos den Fuß aus dem Schlamm ziehen und anheben.
Die Fußsohlenhaut eines jungen Elefanten ist die zarteste Hautpartie des ganzen Körpers. Mit zunehmendem Alter „bricht“ diese Sohlenhaut zu oval geformten Teilen auf, sodass letztlich eine „Profil“‐Sohle resultiert, die dem Profil eines Gelände‐Reifens entspricht.

Vorder‐ und Hinterfuß sind sehr verschieden. Die Sohle des Vorderfußes ist rundlich, die des Hinterfußes oval. Der Vorderfuß läßt normalerweise 5 Zehennägel erkennen, der Hinterfuß hingegen nur vier. Die Zehennägel des Elefanten sind ein guter Indikator für sein Alter, da sie im Laufe der Jahre zunehmend heller werden.

Das Alter
Die Lebenszeit des Elefanten ähnelt stark dem des Menschen. Das Elefantenbaby saugt die Muttermilch mit dem Mund und wird im Alter von 2 bis 4 Jahren entwöhnt. Ein junger Elefant kann mit etwa 16 Jahren zur Arbeit herangezogen werden.
Mit 20 gilt er als erwachsen. Den Höhepunkt seiner Arbeitsleistung entfaltet der Elefant zwischen 20 und 40 Jahren.
Mit 50 wird dem Elefanten nur noch leichte Arbeit zugemutet. Meist erreichen die Elefanten ein Alter von etwa 70 Jahren.

Der weibliche Elefant, die Kuh, erreicht ihre Fortpflanzungsfähigkeit im Alter von 15 Jahren und sie kann etwa alle 4 – 5 Jahre ein Junges zur Welt bringen.
Mit etwa 50 Jahren erlischt ihre Fortpflanzungsfähigkeit, d.h. daß sie in ihrem Leben etwa 4 – 5 Junge gebären kann. Zwillingsgeburten sind äußerst selten.

Der männliche Elefant, der Bulle, ist mit 10 bis 12 Jahren geschlechtsreif, nimmt seine sexuelle Aktivität aber frühestens im Alter von 18 bis 20 Jahren auf. Manchmal suchen sich die Bullen aber erst im Erwachsenalter, zwischen 20 und 30 eine Partnerin.
Elefanten leben in Familiengruppen, in Herden, von 4 bis 20 Tieren. Diese Herden bestehen aus erwachsenen Kühen, jungen Weibchen und männlichen Kälbern. Die Bullen verlassen die Herde im Alter von 12 bis 15 Jahren und leben allein oder mit anderen Bullen in kleinen, wenig stabilen Gruppen zusammen. Bullen schließen sich der weiblichen Herde nur während der Paarungszeit an.

Die Zähne
Die Zähne des Elefanten sind sehr groß und jeder Molar (Backenzahn) mißt 30 x 10 cm. Die Stoßzähne des Elefanten sind spitz und können als verlängerte Schneidezähne aufgefaßt werden. Innerhalb seines Lebens wechselt der Elefant sechsmal sein Gebiß. Die Backenzähne des Elefanten arbeiten wie ein Mahlwerk indem sie vor und zurück übereinander geschoben werden, also nicht in einer Seitwärtsmahlbewegung wie dies bei Rindern der Fall ist. Abgenutzte Zähne werden von hinten nach vorne zu erneuert. Ist das sechste Gebiss des Elefanten abgenutzt, bedeutet dies seinen Tod, da keine neuen Zähne nachwachsen und der Elefant dann verhungert, weil er keine Nahrung mehr zerkleinern kann. Dies geschieht unter natürlichen Umständen zwischen dem 60. Und 70. Lebensjahr.
Beim Asiatischen Elefanten besitzen nur die Männchen Stoßzähne, die Weibchen entwickeln diese nicht, anders als es beim Afrikanischen Elefanten der Fall ist. Im Normalfall ist jeweils einer der beiden Stoßzähne geringfügig kürzer. Männchen, die keine Stoßzähne entwickeln, werden „Sidor“‐Elefanten genannt. Der etwas kürzere Stoßzahn wird im allgemeinen dazu benutzt, wertvolle Mineralsalze aus der Erde zu graben. Der andere Stoßzahn wird nicht zum Graben benutzt, damit er im Falle einer Auseinandersetzung mit anderen Männchen als spitze Waffe eingesetzt werden kann.



Geburt eines Babys
Geburt eines Babys
Die Nachgeburt