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Reiseinformationen - Klima und Wetter

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Sommer - Winter - Regenzeit in Südthailand

Auf der Halbinsel, insbesondere im südlichen Bereich, entsprechen die klimatischen Verhältnisse bereits weitgehend denen der tropischen Konvergenzzone, d.h. hohe Luftfeuchtigkeitsgrade bestimmen bei nicht allzu hohen Temperaturen über weite Strecken des Jahres das Klima. Zurückzuführen ist dies auf die besondere geographische Situation: Ein verhältnismäßig schmaler Festlandbereich ist von den gewaltigen Wassermassen des Indischen Ozeans umschlossen, eine Tatsache, die von vornherein die hohen Luftfeuchtigkeitsgrade dieses Landesteiles erklärt. Darüberhinaus ist die Halbinsel jedoch vor allem im südwestlichen Teil oft zusätzlich erheblichen Regenfällen ausgesetzt. Zwar gelten im großen und ganzen auch hier die o. dargestellten saisonalen Gegebenheiten, doch kann insbesondere die 1. Intermonsunperiode hier mitunter recht feucht ausfallen. Daran sind gewaltige Tiefdruckgebiete schuld, die sich über dem Indischen Ozean aufbauen und die vor allem in den Monaten April, Mai und Juni als Taifune schwere Gewitter und Regenfälle mit sich bringen können.

Dies ist jedoch keineswegs die Norm, macht dafür aber auch längerfristige Wetterprognosen fast unmöglich. Derartige Gewitter halten allerdings meist nur wenige Tage an, wobei vor allem immer wieder länger andauernde Schönwetterphasen die Regenfälle unterbrechen. Im ungünstigsten Fall kann ein solches Tiefdruckgebiet nahtlos in den ab Mitte Juni einsetzenden Südwest- oder Sommermonsun übergehen, sodaß der irrige Eindruck entsteht, der Monsun habe bereits früher eingesetzt.

Der Südwestmonsun entläd seine Wassermassen – von der Andamanensee kommend – vorwiegend an der Westküste der thailändischen Halbinsel von Koh Tarutao bis Phuket und Ranong. Dabei wird die gesamte Halbinsel von den tief nach Norden und Osten dahinziehenden Regenwolken überquert, die vor allem in den bergigen Bereichen als schwere Steigungsregen niedergehen. Oft sind daher die Regenfälle an der Ostküste deutlich geringer und kürzer als an der Westküste und im zentralen bergigen Bereich.

Vorgelagerte Inseln wie Ko Samui und Ko Phangan werden also vom Südwestmonsun oft gar nicht getroffen. Dafür bringt der winterliche Nordostmonsun diesen Inseln und der Ostküste der Halbinsel den Regen. Die Ansicht jedoch, daß Koh Samui oder Ko Phangan während der Sommermonate gänzlich vom Regen verschont bleiben, ist nicht korrekt, da sich selbstverständlich auch hier die Monsunregen bemerkbar machen können, insbesondere dann, wenn sie durch lokale Tiefdruckgebiete verstärkt werden.

Auch die zweite Intermonsunphase, der sog. Monsunrückzug, bringt sporadische Regenfälle mit sich, die sich vor allem im November bemerkbar machen und so heftig sein können, daß man geneigt ist, von einer zweiten Regenzeit zu sprechen. Von Dezember bis in den März hinein herrscht dann (vor allem im Südwesten der Halbinsel) trockenes, sonniges Wetter vor. Dafür erhält die Ostküste mit den vorgelagerten Inseln den Regen, den der winterliche Nordostmonsun mit sich bringt.

Insgesamt betrachtet, ist also der südliche Bereich der thailändischen Halbinsel (südlich des Isthmus von Kra) ausgesprochen regenreich. Im allgemeinen sind diese Regenfälle jedoch nur kurz, dafür aber sehr heftig und werden immer wieder von oft lange anhaltenden Schönwetterperioden abgelöst.

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Sommer - Winter - Regenzeit in Nord- und Mittelthailand

Das Klima in Thailand gehört klimatisch gesehen zu einer peripher-asiatischen Großregion, die als Monsunasien bezeichnet wird, da die Monsune klimabestimmende Faktoren der tropischen Gebiete Süd-, Südost- und Ostasiens sind. Der Begriff...

Das Klima in Thailand gehört klimatisch gesehen zu einer peripher-asiatischen Großregion, die als Monsunasien bezeichnet wird, da die Monsune klimabestimmende Faktoren der tropischen Gebiete Süd-, Südost- und Ostasiens sind. Der Begriff „Monsun” leitet sich von dem arabischen Wort mausim = Jahreszeit ab und beschreibt periodisch auftretende Luftmassenwechsel, die für die Entstehung der deutlich ausgeprägten Jahreszeiten verantwortlich sind. Dabei stellen die im Jahresablauf alternierenden Regen- und Trockenperioden den augenfälligsten Charakterzug des Monsunklimas dar. Der allgemeinen Definition des Monsunklimas, dem saisonalen Wechsel zwischen zwei globalen Wind- und Luftdruckgürteln, trägt das Klima Thailands in spezifischer Weise Rechnung, indem ein jahreszeitlicher Wechsel zwischen äquatorialen Westwinden und Passaten beobachtet wird.

Dieser saisonale Luftmassenwechsel geht gleichzeitig einher mit einem diametralen Richtungswechsel der großräumig auftretenden Winde. So wechseln relativ beständig wehende Winde aus west- bis südwestlicher Richtung mit solchen aus östlicher bis nordöstlicher Richtung ab. Unabhängig von diesen großräumig auftretenden Luftströmungen sind die lokal entstehenden Winde und Windrichtungen in Bodennähe. Sie werden sowohl durch tages- und jahresperiodische Einflüsse wie auch durch die Reliefierung der Landschaft beeinflußt und modifiziert und verleihen damit den jeweiligen geographischen Räumen ein individuelles Gepräge, d.h. ihr lokales Kleinklima.

Weit wichtiger und in ihren Auswirkungen für die gesamte Lebewelt bedeutungsvoller als die bloße Richtungsänderung der Luftströmungen, sind die mit den Richtungswechseln dieser Winde einhergehenden Niederschläge.

Entsprechend der Hauptrichtung aus der die Monsunwinde wehen, bzw. nach der Jahreszeit ihres Auftretens unterscheidet man in Thailand einen Südwest- oder Sommermonsun und einen Nordost- bzw. Wintermonsun. Der sommerliche Südwestmonsun wird von äquatorialen Westwinden gebildet. Diese saugen sich über dem Indischen Ozean mit Feuchtigkeit voll und bringen Thailand die heftigen sommerlichen Regenfälle. Während so in Thailand im Sommer ein großes Tiefdruckgebiet vorherrscht, baut sich über dem asiatischen Festland eine Hochdruckzone auf, die für die winterliche Luftströmung des Nordostmonsuns verantwortlich ist und als vergleichsweise trockener Wind in den Wintermonaten Thailand beherrscht. Aus diesem Wechsel zwischen sommerlicher Regenzeit und winterlicher Trockenperiode resultiert das für Thailand gültige Schema des wechselfeuchten Monsunklimas.

Dieses Grundschema einer einfachen tropischen Regenzeit finden wir außerhalb der äquatorialen Zone, also in den Breiten von 6o nördlicher und südlicher Breite bis zu den Wendekreisen. Aufgrund der im Jahresablauf differierenden Zirkulationsverhältnisse, der sich verändernden Sonnenstände sowie auch räumlich geographischer Besonderheiten, variiert dieses Grundschema jedoch oft beträchtlich. So zeigt der Jahresgang für Thailand neben den beiden oben beschriebenen Monsunperioden noch zwei Übergangsphasen, die sog. Intermonsunperioden. Damit gliedern die Klimaverhältnisse das Jahr in Thailand in vier Abschnitte, die sich wie folgt beschreiben lassen:

Dezember – FebruarTrockenzeit, Winter- oder Nordostmonsun Periode
März – Juni1. Intermonsun Periode
Juni – SeptemberRegenzeit, Sommer- oder Südwestmonsun Periode
Oktober/November2. Intermonsunperiode, Monsun Rückzug

Darüberhinaus beeinflussen Faktoren wie die maritime Überformung im Halbinselbereich von Thailand, die eher kontinental-tropische Lage Nord- Zentral- und Ostthailands, die starke vertikale Gliederung in den in nord-südlicher Richtung streichenden Gebirgen mit ihren Regen- und Regenschattenseiten ebenso wie die große Längenausdehnung Thailands (zwischen 6° u. 20° nördliche Breite) das Klima oft sehr stark. So zeichnet die steilen Hänge der Gebirge ein milderes Klima mit frischerer und kühlerer Luft aus, als man es vom Golf von Thailand, der Ebene des Chao Phraya oder dem Khorat-Plateau gewöhnt ist. Die Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen 17° C und 28° C. Während der heißesten Jahreszeit, im April und Mai (die Sonne steht dann im Zenit) kann die Tagesdurchschnittstemperatur sogar bis 35° C ansteigen (die in der Sonne gemessenen Höchsttemperaturen in der Mittagszeit erreichen dann nicht selten 50° C und mehr), wohingegen sie in den Monaten Dezember und Januar bis auf 17° C abfallen kann, und zeitlich und örtlich selbst diesen Temperaturtiefpunkt noch bis auf 6° C unterschreitet.

Von Juni bis Oktober bringt der Südwestmonsun heftige Regenfälle mit Mittelwerten von 3.000 bis 4.000 mm Niederschlag. In den trockensten Monaten, Dezember und Januar, erreicht der monatliche Durchschnittsniederschlag nicht mehr als 15 mm (HOHNHOLZ, J. 1980).